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Impotenz
von lat. "potentia" (= Macht). Sexuelle Leistungsfähigkeit
des Mannes, Zeugungsfähigkeit des Mannes, d.h. seine Fähigkeit,
den Koitus auszuüben. Verbunden damit ist die Fähig des Mannes
zur Erektion, ohne die kein Geschlechtsverkehr möglich ist. Bei der
Unfähigkeit zum Geschlechtsverkehr spricht man von Impotenz. Die Potenz
wurde in früheren Jahrhunderten an der Häufigkeit des Geschlechtsverkehrs
gemessen. Untersuchungen aus heutiger Zeit allerdings belegen, daß die
Häufigkeit sehr stark von äußeren Umständen abhängt.
So haben Singles weniger Geschlechtsverkehr als verheiratete Paare, und
am häufigsten kommt es in harmonischen Zweierbeziehungen zum Koitus.
Gelegentliche Erektionsstörungen beim Mann gelten als normal.
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Infibulation
Form der Beschneidung weibl. Geschlechtsorgane (Zirkumzision).
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Intimschmuck
von engl. "to pierce" (= durchstechen, lochen). Neuerer Begriff
für eine alte Technik, den Körper mit Schmuck zu verschönern.
Dabei werden bestimmte Körperteile (z.B. Ohrläppchen) mit einer
Nadel durchstochen. Das Loch dient dann dem Anbringen von Schmuck (z.B.
Ohrringe). Bei Ur- und Naturvölkern wurden Körperteile durchstochen,
in die dann Holz-, Metall-, Knochen- oder Elfenbeingegenstände kamen.
Sie waren Ausdruck verschiedener Rituale oder symbolisierten eine bestimmte
Machtposition. Piraten trugen goldene Ringe in ihren Ohrläppchen,
weil sie wollten, daß man davon für sie ein christliches Begräbnis
bezahlte, wenn sie im Kampf umkamen oder hingerichtet wurden. In heutiger
Zeit erlebt das Piercing einen neuen Boom. Besonders das Body-Piercing
hat teilweise Kultform angenommen. Die Piercing-Anhänger tragen Schmuck
in Nase, Augenbrauen, Lippen, Wangen Ohren, Bauchnabel. Es gibt Treffen
unter "Gleichgesinnten", die sich ihre geschmückten Körper
zeigen. Das Body-Piercing unterschiedet man vom Sex-Piercing. Das Sex-Piercing
ist eine besondere Form, Intimschmuck zu tragen: Brustwarzen, Schamlippen,
Penis, Hodensack werden durchbohrt und mit (meist metallenem) Intimschmuck
versehen. Sex-Piercing findet sich oft auch in der Sadomaso-Szene. Dort
trägt man nicht nur Intimschmuck, sondern "pierct" sich
auch mit größeren und kleineren Nadeln.
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Inkubus
Wenn sich der Dämon den Frauen nähert und mit ihnen Sex hat,
merken es die Schlafenden nicht oder nehmen es wie in einer Art Traum oder
Trance wahr. Aus diesen mystischen Vereinigungen entstehen entweder magisch
begabte oder missgebildete Kinder. Merlin, der legendäre avalonische
Zauberer, soll bei solch einer Paarung gezeugt worden sein. Das weibliche
Gegenstück zum Inkubus heißt Sukkubus.
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