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Oralverkehr
auch Oralsex oder Mundverkehr genannt, umgangsspr. "französisch".
Bezeichnungen für alle Praktiken, bei denen die Sexualpartner gegenseitig
mit Lippen, Zunge und Zähnen ihre Geschlechtsteile stimulieren. Am
häufigsten praktiziert wird dabei der Cunnilingus und die Fellatio.
In früheren Jahrhunderten ächtete die Kirche den Oralverkehr
als unsittlich, teilweise war er sogar verboten. Vor allem durch die "sexuelle
Revolution" in den 60er Jahren etablierte sich der Oralverkehr. Untersuchungen
belegen, daß er heute zu den am häufigsten ausgeübten Sextechniken
zählt und bei den meisten Paaren fester Bestandteil des Vorspiels
ist. Besonders beliebt ist die "Stellung 69", bei der die Partner
(umschlungen und "verdreht" wie die 6 und die 9) einander gleichzeitig
oral befriedigen.
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Orgasmus
Höhepunkt sexueller Erregung (von griech. "orgön" =
schwellen), beim Mann fast immer mit dem Ejakulation (Samenerguß)
verbunden, bei der Frau mit einer starken Verengung im Scheidenbereich.
Beim Orgasmus, der nur Sekunden dauert, laufen komplexe Reaktionen im Gesamtorganismus
(Psyche und Körper) ab, wie etwa Muskelkontraktionen, Blutansammlungen
im Genitalbereich, Anstieg der Herz- und Atemfrequenz u.a. Das persönliche
Empfinden beim Orgasmus ist von vielen Faktoren abhängig: von der
momentanen Stimmung, dem Verhältnis zum Partner, der sexuellen Grundhaltung
u.v.a. Auch die Reaktionen sind unterschiedlich: Manche geraten in Ekstase,
in eine Art Trance, oder empfinden den Orgasmus still. Bei Männern
fällt die sexuelle Erregungskurve nach dem Orgasmus steil ab. In aller
Regel sind sie erst nach etwa 20 Minuten für neue Stimulationen bereit.
Bei Frauen dagegen sind bei weiterer Stimulation Mehrfachorgasmen möglich.
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Östrogene
Östrogene werden im Eierstock, dem Mutterkuchen und der Nebennierenrinde
der Frau gebildet. Sie sind maßgeblich an der Entwicklung der Gebärmutterschleimhaut,
dem Wachstum der Brust und an der Ausbildung anderer sekundäre Geschlechtsmerkmale,
wie der hohen Stimme und der Verteilung des Fettes, beteiligt. Das Hormon ist
für den normalen Ablauf des Menstruationszyklus verantwortlich. Während
der Schwangerschaft steigt die Östrogen-Bildung im Körper und regt
damit die Milchproduktion an. Östrogene stimulieren die Knochenreifung,
senken den Cholesterinspiegel und führen zu vermehrter Wassereinlagerung
im Gewebe. Klinisch verwendet werden sie als Bestandteil der "Pille",
bei der Beseitigung von Monats-Beschwerden und bei bestimmten Tumoren. In der
hormonalen Ruheperiode, also im Kindes- und Greisenalter, ist das Gewebe durch
Mangel an diesem weiblichen Geschlechtshormonen auf wenige Zellschichten reduziert
und büßt damit die mechanische und biologische Schutzfunktion ein.
Das kann unter anderem zum Erschlaffen der Haut bis hin zu Knochenschwund führen.
In geringen Mengen sind Östrogene auch in männlichen Keimdrüsen
nachweisbar, sowie in einigen Pflanzen, wie im Granatapfel oder in Weidenkätzchen.
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Oben ohne
Redensart für: mit entblößten Brüsten.
(engl. Topless)
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Odaliske
Weiße Haremssklavin. Anders als eine Favoritin blieb
sie reine Beischläferin, ausgenommen, sie gebar ihrem
Herrn einen Sohn. Die meisten Odalisken waren Georgierinnen,
Tscherkesssinnen, oder Griechinnen. Sie wurden als Musikantinnen,
Tänzerinnen und für die Pantomime ausgebildet. Schwarze
Sklavinnen unterrichteten sie in der Liebeskunst.. Sie standen
unter Aufsicht der Mutter ihres Herrn und eines obersten Eunuchen.
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